Therapie der Gesangsstimme
Die Symptome
Dysodie bezeichnet eine Störung der Singstimme.
Die Symptome treten beim Singen auf.
In vielen Fällen haben die Symptome keine klinische Relevanz.
Anzeichen einer Dysodie können sein:
• Die Stimme „startet“ nicht oder reagiert verzögert
• Schnelle Stimmermüdung – Singen fühlt sich anstrengend oder frustrierend an
• Piano, Pianissimo oder Messa di Voce sind schwierig oder nicht möglich
• Die Stimme wirkt schwach oder „bricht“ weg
• Die Intonation ist unzuverlässig
• Der Stimmeinsatz ist nicht weich und präzise: kommt verspätet, ist behaucht oder hart
• Laute Töne oder Forte-Passagen gelingen nur unter hohem Luft- oder Muskelaufwand
• Reduzierter Stimmumfang
• Unruhige oder eher hohe Atmung
• Unregelmäßiges Vibrato – sehr schnell, sehr langsam oder instabil
• Halsbeschwerden wie Kratzen, Trockenheit oder Kloßgefühl
Diese Symptome treten häufig gemeinsam mit Verspannungen in Mimik, Nacken, Kiefer und Schultern auf.
Nur wenige Sänger:innen entwickeln zusätzlich eine Dysphonie (Störung der Sprechstimme).

Das Konzept
Singstimmprobleme entstehen in den meisten Fällen in den äußeren Schichten der Stimmlippen – also dort, wo die Stimme von Sänger*innen besonders sensibel auf Belastung oder Überforderung reagiert.

Dysodie: Der Ursprung
Dysodie – die Störung der Gesangsstimme ist meist multikausal. Meistens trifft eine volle Singagenda auf eine Erkältung, persönliche Konflikte oder andere Belastungen – und das feine Zusammenspiel aus Körper, Stimme und Nervensystem gerät aus dem Gleichgewicht.

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